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5 Tipps für Harmonisches Kochen mit Kids

Manchmal sollte man sich lieber Nudeln statt Sorgen machen. 😉 Zugegeben kochen mit Kindern und dann soll es auch noch harmonisch zugehen – klingt nach einer Herausforderung. Vor allem unter der Woche geht es mal hektisch zu, der Alltag ist streng getaktet und oft muss es schnell gehen – aber vielleicht klappt es ja am Wochenende. 😉 Was Kinder dabei fürs Leben lernen können und 5 Tipps, wie die Harmonie nicht darunter leidet erfahrt ihr hier.


Wir können dem ganzen Thema Kinder in der Küche auf jeden Fall auch eine ganze Reihe Positives abgewinnen. Aber warum ist es eigentlich so wichtig, die Kleinen auch hier – beim Kochen – mit einzubeziehen?


Lernen - ein Leben lang

Kochen ist eine wichtige Kompetenz, die Kinder ihr ganzes Leben lang brauchen werden. Wenn Kinder schon in jungen Jahren kochen lernen, entwickeln sie die notwendigen Fähigkeiten, um Mahlzeiten zu planen, vorzubereiten und zu kochen außerdem schulen sie dabei auch ihre motorischen Fähigkeiten.


Bindung

Das Kochen mit Kindern bietet eine gute Möglichkeit, eine noch engere Beziehung zu ihnen aufzubauen. Man verbringt Zeit miteinander, sieh was man geschafft hat, kann gemeinsam genießen und bleibende Erinnerungen schaffen. Außerdem kann das Kochen mit Kindern ihre Kommunikationsfähigkeiten verbessern und Beziehungen stärken.


Kreativität

Auch Kochen kann eine Möglichkeit sein sich kreativ auszutoben. Es ermutigt Kinder, mit verschiedenen Zutaten und Geschmacksrichtungen, Farben, Formen etc. zu experimentieren, und kann ihnen dabei helfen, ihren ganz eigenen Geschmack zu entwickeln.


Ernährung und Gesundheit

Das Kochen mit Kindern ermöglicht es auch ihnen spielerisch etwas über Ernährung und gesunde Essgewohnheiten sowie über Bio-Qualität, Regionalität und saisonale Verfügbarkeit beizubringen. Es kann ihnen dabei helfen, eine Wertschätzung für frische, vollwertige Lebensmittel zu entwickeln, und in Zukunft (auch über das Kindesalter hinaus) auf gesündere Lebensmittel zurückzugreifen.


Selbstvertrauen

Das Kochen mit Kindern kann ihr Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl stärken. Je wohler sie sich in der Küche fühlen, desto mehr trauen sie sich zu, neue Herausforderungen anzunehmen und neue Dinge auszuprobieren.


5 Tipps für Harmonie in der Küche beim Kochen mit Kids

Wie versprochen haben wir an dieser Stelle noch 5 Tipps für dich, mit denen Kochen mit Kindern und gute Stimmung nicht im Widerspruch stehen. 😉

  1. Kinderfreundlich: Damit die Kids an die Arbeitsfläche/Spüle kommen und Spaß daran haben zu helfen, empfiehlt es sich die Einrichtung der Küche - soweit platztechnisch möglich - auch an die Kinder anzupassen. Für Küchen in denen z.B. kein Platz für einen eigenen Kinderarbeitstisch ist eignet sich alternativ ein Lernturm. Was darunter zu verstehen ist erfährst du hier.

  2. Richtiges Equipment: Ob bunte & leicht zu reinigende Silikonformen, Mini-Muffin Förmchen oder Ausstechformen in verschiedenen Formen & Größen – Hauptsache es kommt ein bisschen Abwechslung in die Bude äh Küche. Dabei muss es natürlich nicht immer extra Kinder-Küchenwerkzeug sein. Mehr zu praktischen Küchenhilfen für Kids erfährst du hier.

  3. Planung & Vorbereitung: Um die Kids nicht zu überfordern bzw. damit der Spaß, der ja im Vordergrund stehen sollte nicht verloren geht, empfiehlt es sich auf leichte und einfach zu befolgende Rezepte zurückzugreifen. Bevor ihr durchstartet noch einmal kurz checken ob ihr alle Zutaten & Geräte parat habt. Wenn ihr vor dem Kochen bereits gemeinsam alle Zutaten & Utensilien bereit legt, kocht es sich einfacher und schneller.

  4. Schublade(n) auf Kinderhöhe: Entgegen dem Sprichwort - das ist hier kein Selbstbedienungsladen - entspringt auch diese Idee (wie der Lernturm) der Montessori-Pädagogik. In dieser Schublade haben die für die Kinder geeigneten Küchen-Utensilien ihren festen Platz und sind für die Kids frei zugänglich. Das fördert nicht nur Selbstständigkeit & Verantwortungsbewusstsein, sondern ermöglicht auch, dass die Sachen direkt wieder an dem dafür vorgesehen Platz verstaut werden können - was gleich zum nächsten Punt führt.

  5. Gemeinsames Aufräumen: Wo gehobelt bzw. gekocht wird fallen Späne oder Krümel. 😉 Und so gehört eben auch das Aufräumen mit dazu - kann gemeinsam aber auch Spaß machen und geht schneller. Ob abwaschen oder -trocknen, aufräumen oder sortieren – am besten die Kids unterstützen dabei, worauf sie grade am ehesten Lust haben.


Fazit

Kochen mit Kindern muss also nicht zwangsläufig immer nur stressig und chaotisch sein. Es bietet auch die Möglichkeit gemeinsam Zeit zu verbringen, eine noch engere Beziehung aufzubauen, bleibende Erinnerungen zu schaffen und ihnen gleichzeitig wertvolle Kompetenzen zu vermitteln.


Und in dem Wissen, dass auch Aufräumen für die Kids dazugehört, gelingt es als Eltern vl. auch beim Kochen etwas geduldiger/nachsichtiger zu sein bzw. beim Kleckern auch mal ein Auge zuzudrücken. 😉

 

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